![]() | 15. April 2010 Handy Sperrung - wie sie nicht funktioniert |
![]() | 15. April 2010 ... das ist die Theorie ... ... prinzipiell kann zwar jeder Netzbetreiber in Österreich jede beliebige IMEI-Nummer sperren, aber diese Sperre gilt immer nur für das eigene Netz, da es immer noch keine netzübergreifende Sperrplattform gibt. Man muss also alle fünf Österreichischen Handynetzbetreiber anrufen, A1, T-Mobile, Mobilkom, Orange und Telering. Wobei das bei Telering ein wenig absurd ist. Sie benutzen mittlerweile nur noch das T-Mobile-Netz, haben aber immer noch eine eigene Sperrdatenbank. Anschliessend kann man sich noch mit den Handynetzbetreibern der Nachbarländer beschäftigen ... Besser ist es, den eigenen Netzbetreiber anzurufen und die Simkarte sofort sperren zu lassen. Diese Sperre funktioniert sofort und weltweit. Dann kann wenigstens niemand auf deine Kosten telefonieren. Im übrigen ist der abgebildete Brief selbstverständlich NICHT von der Polizeiinspektion Kindberg in Umlauf gesetzt worden, sondern dient ausschliesslich dazu, die Polizisten dort zu ärgern. Seitdem das Ding im Netz kursiert, rufen täglich Hunderte von Leuten bei dem kleinen Polizeiposten an und wollen nähere Auskünfte. |
![]() | 15. April 2010 Das klingt ja fast so, als ob man dem Polizeiposten Kindberg ein Briefkopfpapier geklaut hätte.... |
![]() | 15. April 2010 die formulierungen... ... in diesem brief klingen so gar nicht, als kämen sie von einer polizeiinspektion und ich denke, die in kindberg haben diesen brief nie verfasst. vorallem die aufforderung, diese nachricht an möglichst viele leute weiter zu schicken deutet auf einen klassischen HOAX. auch wenn manches in dem brief stimmt (aber eben nicht alles bzw nur teilweise!!!), ist es tatsächlich genau so ein HOAX, der per kettenbrief im umlauf ist und den es schon seit ca. 10 jahren gibt. mehr information dazu findet man, wenn man im netz nach den begriffen "hoax tu berlin handysperre" sucht. eine kontaktaufnahme mit dem händler wird als wenig sinnvoll eingestuft. genauso wird da erwähnt, dass nicht alle provider eine derartige sperrmöglichkeit untestützen. vorgeschlagen wird, dass das jeweilige mobiltelefon gemäß betriebsanleitung präventiv für andere sim-karten gesperrt werden soll und bei verlust dieser an den netzbetreiber gemeldet wird, damit die sim-karte gesperrt wird. |
![]() | 15. April 2010 Ich habe anhand überzeugender Argumente den Thread soeben umgestellt von "Handy Sperrung bei Verlust" auf "Handy Sperrung - wie sie nicht funktioniert" |
![]() | 15. April 2010 @letushave "vorgeschlagen wird, dass das jeweilige mobiltelefon gemäß betriebsanleitung präventiv für andere sim-karten gesperrt werden soll" JEDE Sperre IM Mobiltelefon lässt sich per Software aus dem Internet und mit Datenkabel in weniger als 30 Sekunden aufheben. |
![]() | 15. April 2010 @ peter: ich weiß - ... ... gab ja nur kommentarlos weiter, was auf der tu berlin-website dazu zu lesen ist. |
![]() | 15. April 2010 Das Internet entbehrt nicht an einem unvorhergesehenen Unterhaltungswert. Immerhin hatte ich diese gepostete Nachricht als Mail von einem Richter erhalten, es kursiert in den Gerichten und in der Staatsanwaltschaft. Ein Betreuer meines A1-Shops schrieb mir diese Nummer des Ericson-Handys auf einen Zettel und meinte, im Bedarfsfalle müsse ich nur die 800-er-Nummer von A1 mit Bekanntgabe dieser Nummer anrufen.... |
![]() | 29. Juli 2011 ... |